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Sinkflug

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Sinkflug

Dauer

11 min

Land

Deutschland

Genre

Fiktion

Beschreibung

Wohin gehen wir eigentlich, wenn alle ihr Land zurückhaben wollen? Mimi ist unsicher, doch ihr Partner Eli begleitet sie trotzdem ins Ungewisse.
Ein Film über kollektive Schuld und darüber, was zwischen zwei Menschen bleibt, wenn ein ganzes Land wegschaut.

Direktor

Hoàng Quỳnh Nguyễn

**Hoàng Quỳnh Nguyễn | Regisseurin**

Hoàng Quỳnh Nguyễn wurde 1997 in Hanoi geboren und wuchs in Rostock auf, wo sie erstmals mit dem Filmemachen in Berührung kam. 2017 zog sie nach Berlin, um Kommunikationsdesign zu studieren. Sie gründete das dänisch-deutsche Filmfestival „48h of Hygge“ und schließlich ihre eigene Produktionsfirma „DEADSAID FILMS“. Seit 2023 studiert sie Filmregie an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF.

**Statement der Regisseurin**

*LOSS OF ALTITUDE* entstand aus einem Gefühl der Sprachlosigkeit. Aus dem Schmerz, eine politische Realität mitzuerleben, in der Ungerechtigkeit kein Zufall ist, sondern System hat. Und dennoch entscheiden sich so viele dafür, wegzusehen. Wir wollten einen Film über genau diesen Blick machen.

Was bedeutet es, Teil eines Systems zu sein, das Menschen entmenschlicht – nicht in der Theorie, sondern in der Praxis? Und wie fühlt sich das aus nächster Nähe an, wenn es nicht abstrakt, sondern schmerzhaft persönlich ist?

Im Kern erzählt *LOSS OF ALTITUDE* die Geschichte einer Beziehung. Doch zugleich ist es eine Geschichte über Schuld, über stillschweigende Mittäterschaft und darüber, wie Liebe und Verrat im selben Atemzug existieren können. Darüber, was zwischen zwei Menschen geschieht, wenn ihr Schweigen politisch wird.

Die Welt, die wir zeigen, ist keine ferne Dystopie. Sie ist eine Version der Gegenwart. Die Zukunft in diesem Film ist keine Metapher, sondern eine Fortsetzung der Realität, in der viele Menschen bereits heute leben.

Mit großem Respekt vor den Lebenswirklichkeiten, die diese Geschichte berührt, wollten wir einen Raum schaffen, der nichts erklärt, sondern fühlen lässt. Einen Raum, in dem man das Unbehagen aushält. Noch einmal hinsieht – und vielleicht nicht wegschaut.

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