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Moon Unit

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Moon Unit

Dauer

20 min

Land

Deutschland

Genre

Fiktion

Beschreibung

Moonie ist eine Jugendliche, die mit ihrer bipolaren Mutter in Ostdeutschland aufwächst. Das Leben ihrer Mutter schwankt zwischen überschäumender Energie und tiefer Verzweiflung.

Während Moonie davon träumt, an einen weit entfernten Ort zu fliehen, ist sie hin- und hergerissen zwischen der Sorge um ihre Mutter, dem Verheimlichen des häuslichen Chaos und dem Versuch, ihr eigenes Leben als Jugendliche zu führen.

Als sich ihr die Möglichkeit bietet, ein Jahr im Ausland zu verbringen, beginnt die fragile Beziehung zwischen Mutter und Tochter auseinanderzubrechen.

Direktor

Marlene Tanczik

**Marlene Tanczik | Regisseurin**

Marlene Tanczik wurde 1993 in Dresden geboren. Nach Abschluss ihrer professionellen Tanzausbildung studierte sie Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Während ihres Studiums gehörte sie zwei Jahre lang zum Ensemble des Schauspiel Köln und trat anschließend ihr erstes Engagement am Neuen Theater Halle an.

Sie war unter anderem in dem historischen Kinodrama *FRIDAS FALL* unter der Regie von Maria Brendle, in *PARADISE* unter der Regie von Boris Kunz und in *BLINDSPOT* unter der Regie von Hannu Salonen zu sehen. Zuletzt übernahm sie eine Hauptrolle in der neuen Disney+-Serie *VIENNA GAME*.

Marlene Tanczik ist Absolventin der 35. Drehbuchwerkstatt München. Für ihr erstes Spielfilmdrehbuch *MOON UNIT* wurde sie beim Filmfest München 2024 mit dem Tankred-Dorst-Preis ausgezeichnet.

**Statement der Regisseurin**

*MOON UNIT* ist mein autofiktionales Regiedebüt, inspiriert von meiner Kindheit und Jugend in Dresden. Angst, Verantwortung, Scham sowie das Bedürfnis nach Liebe und Sicherheit – Kinder psychisch erkrankter Eltern erleben häufig eine emotionale Überforderung. Dabei geraten ihre eigenen Bedürfnisse und Träume oft in den Hintergrund.

Menschen, die mit einer psychischen Erkrankung leben, und ihre Angehörigen sind häufig isoliert und haben aufgrund der vorherrschenden Stigmatisierung nur selten Zugang zu Unterstützung.

Es ist nicht meine Absicht, die bipolare Störung der Mutter zu verharmlosen oder zu dämonisieren. Mich interessieren komplexe und kontroverse Frauenfiguren, die Fehler machen, stolpern, kämpfen und zweifeln dürfen.

Mutter und Tochter gleichen zwei Planeten: Moonie kreist um Sonja und richtet ihr gesamtes Leben nach ihr aus. Im Laufe des Films muss sie lernen, sich selbst in den Mittelpunkt ihres eigenen Universums zu stellen – sonst wird sie verbrennen.

Haben wir ein Recht auf unser eigenes Glück?

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