

Das Lachen meiner Mutter

Beschreibung
Vor zwanzig Jahren verlor Elli ihre Mutter durch Suizid. Um die damals vierjährige Elli zu schützen, wurde mit ihr kaum darüber gesprochen. Auch Jahre später weiß sie nur sehr wenig über ihre eigene Mutter.
Nun hat Elli beschlossen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und die Frau kennenzulernen, der sie so ähnlich sein soll. Sie zieht zurück in die Wohnung, in der sich das Unglück ereignete. Die Erzählungen ihres Vaters und ihrer Freund:innen füllen die Lücken in ihrer Erinnerung. Doch wie wirkt sich all das auf die Beteiligten und auf Elli selbst aus?
Direktor
Anna Stegmann

**Anna Stegmann | Regisseurin**
Anna Stegmann wurde 1998 in Filderstadt geboren und verbrachte den Großteil ihrer Kindheit und Jugend in Stuttgart. Nach ihrem Abitur im Jahr 2017 lebte sie ein Jahr als Au-pair in Chile, um die Kultur und Sprache des Landes kennenzulernen. Ihr erstes Studium schloss sie 2023 mit einem Bachelor in Psychologie in Amsterdam ab. Seitdem studiert sie Dokumentarfilmregie an der Filmakademie Baden-Württemberg, wo sie ihr Studium voraussichtlich 2028 abschließen wird.
**Statement der Regisseurin**
Ich war gemeinsam mit Elli im Kindergarten, als uns gesagt wurde, dass ihre Mutter „ein Engel werden wollte“. Für uns Kinder klang das logisch. Erst viele Jahre später, als wir gemeinsam mit den Dreharbeiten begannen, sprachen Elli und ich zum ersten Mal wirklich über den Suizid ihrer Mutter.
Das war für uns beide überraschend – und für mich zugleich ein deutliches Zeichen dafür, wie wichtig es ist, offen über dieses Thema zu sprechen. Elli erzählte mir, dass sie irgendwann aufgehört hatte, darüber zu reden, weil es die Menschen in ihrem Umfeld überforderte.
Unser Film möchte dieses Schweigen brechen. Für Elli. Und für alle anderen, die Ähnliches erlebt haben. Er ist der Versuch, anders über Suizid zu sprechen – auf eine Weise, bei der der Mensch und nicht sein Ende im Mittelpunkt steht.